Montag, 17. Juli 2017

•Die Farben eines Sommers | Mondaypoems•

Photo by @hannesridder

 Ein greller Rand, der über den Schaumkronen beginnt - sich verändert, farblich neu ersinnt. 

Mit einem Flimmern und Knistern erweitern sich die Stufen zwischen den farbigen Polen, mit Tönen, die doppeldeutig sind. Deren dunkles Blau so tief ist, dass es keinem Schwarz mehr gleicht und deren Höhe in einem weißbläulichen Schein, die Grenze zwischen der Weite des Ozeans und des Himmels  zu ziehen scheint. 

Was mein Auge erfasst, ist mehr als der Farbkreis mit seinen Komplimentärtönen aus Stufe 4. Es ist ein Wabern, ein sich Verändern im Sekundentakt. Kein Halten, sondern eine Zeitrafferaufnahme des Lebens, die reiner Haut gleich zu den Falten eines Greises verkümmert.

Oder ist es ein Zyklus? Wie ein Videoband mit seinen Spulen? Welches knistert, knattert. Die Momente innehält, bis es von Hand gedreht und neu eingelegt werden muss. Weiter läuft, bis zu diesem einen Punkt, bei dem alles wieder nur von vorn beginnt. 

Photo by @hannesridder

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 XOXO Hannes


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